Geboren bin ich im schönen Friedrichshafen am Bodensee, aufgewachsen allerdings in Dortmund der 60er/70er Jahre, als die Zechen noch Kohle förderten und die Stahlwerke noch Stahl produzierten.
Mit 14 Jahren fing ich an autodidaktisch Gitarre spielen zu lernen, kurze Zeit später spielte ich ausserdem E-Bass in meinen ersten Schülerbands. Vorübergehende Versuche auf dem Kontrabass folgten. Mit 18 entdeckte ich die Geige – ich wollte Jazzgeige spielen und improvisieren. So kam es, dass ich in meiner ersten etwas ambitionierteren Band sowohl Bassist als auch Akustikgitarrist und Geiger war.
Das elektrifizierte Spiel gehörte für mich von Anfang an dazu - kaum hatte ich eine Geige, war auch schon der entsprechende Tonabnehmer da. Das hinderte mich jedoch nicht daran, klassischen Unterricht zu nehmen und während meines Klassikgitarrenstudiums (später auch Jazzgitarre) an der Dortmunder Musikhochschule klassische Violine als Zweitfach zu belegen.
Mein Interesse an der Erweiterung des Tonumfangs der Geige führte mich zum fünfsaitigen Instrument, welches das Klangspekrum der Bratsche miteinbezieht und später zusätzlich zur fünfsaitigen Bariton Violine, deren Klang bis in die Cello Lage hinunter reicht. Im violet quartet bin ich deshalb oft für die Bassstimmen zuständig, die ich auch gerne pizzicato spiele, außerdem erzeuge ich perkussive Klänge, indem ich Saiten und Korpus mit Fingern oder Sticks schlage. Ein weicher sphärischer Klang mit orientalischem Timbre ist ein weiterer Bestandteil meines persönlichen Ausdrucks.